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GERD DUDENHÖFFER IM BHF FISCHBACH- SÜDKURIER

Was man braucht, hat man eh nicht dabei.

Nur ein Stuhl und eine Flasche Bier sind auf der Bühne zu sehen. Damit ist klar wer gerade zu sehen ist, jemandem der seit Jahren für Entertainment und gute Laune sorgt. Gerd Dudenhöffer, oder besser als Heinz Becker bekannt, stell sein neues Programm “Deja-Vu” im Bahnhof Fischbach vor. Eine Zusammenfassung über 30 Jahre Kabarett-Geschichte. Der geborene Bexbacher kommt pünktlich zu seinem “Stammtisch” an, wo ca. 150 Menschen auf Ihn warten. Und es geht gleich los, wie man das bei einem Stammtisch eben kennt. Männer und ihre Probleme, die in der Öffentlichkeit schwer zu besprechen sind, werden hier auseinander genommen. Wie zum Beispiel das Thema Immigration.Denn Herr Becker ist sicher das die Leute die hier zu uns kommen sehr klug sind, deswegen fahren sie in den Urlaub mit dem Boot und lassen sich mit einem bezahlten Flug nach Hause bringen. Frauen und ihre Sonderwünschen sind auch etwas womit Männer nicht so gut klar kommen, deswegen kann das einkaufen von Gleitgel manchmal zum Abenteuer werden. Männer in dem Alter sind vergesslich. Alles was man braucht ist nicht vorhanden, wie zum Beispiel Toilettenpapier. Man sitzt auf dem Klo und alles was man hat, ist ein nackte Kartonrolle und ein Stück Toilettenpapier welches  genau so lang ist wie eine Postkarte. Damit muss man(n) sich halt einen “Kartonkratzer” bauen. In solche Fällen ist Talent gefragt, damit der Mann aus dieser peinlichen Situation rauskommen kann. In der Küche wird es auch nicht einfacher, harte Butter und frisches Mischbrot sind zwei Elemente die überhaupt nicht zusammen passen.

Spaghetti und ein  sauberes Hemd sind die schlimmsten Feinde. Die sind so gemein, dass sie jedes mal rückwärts die Gabel verlassen wollen. Damit ist das Hemd im Eimer. Der moderne Lebensstil ist auch ein Thema das Herrn Becker und den Stammtisch beschäftigen. Hochzeiten zwischen Menschen des selben Geschlechts werden für sehr modern und kompliziert betrachten. Das Thema Politik wird auch nicht ausgelassen . Die aktuelle politische Lage “die mehr rechts als schlecht ist “  bietet keine Wahl  . Immerhin ist eine “gute Demokratie mit schlechten Politikern besser als eine schlechte Diktatur mit einem guten Diktator”. Ein letztes trauriges Gespräch, des  heutigen  Abend, geht einfach um Verabschiedung. Heinz Becker verlässt die Bühne, und lässt ein begeistertes Publikum hinter sich.

Zwei Stunden, in denen es Gerd Düddenhofer  schafft den Rentner-Alltag erfrischend auf die Bühne zu bringen. Damit ist er weder langweilig noch unnatürlich, ganz im Gegenteil, jeder kann sich an diesen Stammtisch hinsetzten und sich wohlfühlen. Einfach, direkt und Ehrlich. Einfach Heinz Becker.

 

 

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